Hortensienerde

Gartenhortensie

Verwendung

Ein- und Umtopfen von Hortensien

  • Alle 2 Jahre sollten Hortensien in ein grösseres Gefäss umgetopft werden, wobei der beste Zeitpunkt hierfür im Herbst oder zu Beginn des Frühlings ist
  • Bei Bedarf einen grösseren Topf wählen (Ø + 2 cm). Gefässe vor dem Umtopfen gründlich reinigen.
  • Wurzelballen säubern, verfaulte Wurzelteile vorsichtig entfernen
  • Bei grösseren Töpfen und Kübeln eine Drainage aus Blähton als unterste Schicht ins Gefäss füllen und mit einem Trennvlies abdecken, damit die Drainage durch eingeschwemmte Feinteile nicht verstopft wird
  • Eine dünne Schicht Erde einfüllen und Wurzelballen in den Topf setzen
  • Topf mit Erde auffüllen und leicht andrücken
  • Erde angiessen, überschüssiges Wasser aus Übertopf oder Untersetzer entfernen. Zum Giessen von Hortensien im Topf wo möglich Regenwasser nehmen, dieses ist kalkarm und hält den pH-Wert des Substrats tief.
  • Etwa 4 Wochen nach dem Eintopfen regelmässig mit sauer wirkendem Dünger nachdüngen (Empfehlungen auf der Düngerpackung beachten). Für blaue Hortensien ausserdem zusätzlich „Hortensienblau“ einsetzen.

 Ein- oder Umpflanzen von Hortensien im Garten

  • Pflanzloch im Garten etwa doppelt so gross wie der Wurzelballen ausheben
  • Pflanze gerade ins Pflanzloch setzen und mit Hortensienerde auffüllen
  • Erde vorsichtig antreten und kräftig mit Wasser einschwemmen

Da Hortensien zu den Moorbeetpflanzen gehören, kann diese Erde auch für Azaleen, Eriken oder Rhododendren verwendet werden.

Pflanzenportrait Hortensien

Hortensien sind mehrjährige, sommergrüne Halbsträucher, welche sich einer grossen Beliebtheit erfreuen und vom Sommer bis in den Herbst hinein mit ihren Blüten unsere Gärten oder Balkone bereichern. Neben der klassischen Gartenhortensie sind im Handel zahlreiche Sorten wie z.B. Strauch- oder Tellerhortensien erhältlich. Die meisten Hortensien gedeihen an halbschattigen bis schattigen Standorten, je nach Sorte vertragen sie jedoch auch Sonne. Der Boden sollte durchlässig, nährstoffreich und leicht sauer sein, wobei die Bodenverhältnisse die Blütenfarbe beeinflussen:

  • Rosafarbene Blüten deuten auf einen kalkhaltigen Boden hin mit einem höheren pH-Wert, mit kalkhaltigem Giesswasser werden sich die Blüten in die Rosatöne verfärben.
  • Blaue Blüten deuten auf einen sauren Boden hin mit einem pH-Wert von ca. 4.5, wobei die blaue Farbe mit einem speziellen Hortensiendünger erhalten werden kann.
  • Weisse Blüten verändern ihre Farbe nicht, da sie den Grundstoff zur Blaufärbung nicht besitzen und daher nicht auf Bodenverhältnisse reagieren.

Während Hortensien im Garten frosthart sind, sollten sie als Topfpflanzen auf Balkon oder Terrasse über den Winter hindurch mit Vlies oder Jute geschützt werden. Vor allem im Sommer brauchen Hortensien viel Wasser, aber auch im Winter sollte gerade bei Topfpflanzen darauf geachtet werden, dass die Erde nicht austrocknet. Die doldenförmigen Blüten machen sich, getrocknet oder frisch, auch gut als Hingucker im Haus. Zum Trocknen eignen sich besonders die robusten Blüten des Spätsommers.

Hortensientipp

Hortensien können mit Stecklingen vermehrt werden. Hierfür im Sommer von den einjährigen Trieben, welche noch nicht verholzt sind und noch keine Blütenknospen aufweisen, abschneiden und wenige Zentimeter tief in einen Topf mit RICOTER Aussaaterde stecken.