Kübelpflanzenerde

Staudenmischpflanzung

Verwendung

Ein- und Umtopfen von Kübelpflanzen

  • Eignet sich für alle Kübelpflanzen, welche eine leicht alkalische, schwere Erde bevorzugen
  • Gefäss mit einem Abfluss für überschüssiges Wasser verwenden. Gefäss vor dem Umtopfen gründlich reinigen.
  • Bei grösseren Töpfen und Kübeln eine Drainage aus Blähton als unterste Schicht ins Gefäss füllen und mit einem Trennvlies abdecken, damit dir Drainage durch eingeschwemmte Feinteile nicht verstopft wird
  • Eine dünne Schicht Erde einfüllen und Wurzelballen in den Topf setzen
  • Topf mit Erde auffüllen und leicht andrücken
  • Erde angiessen. Kübelpflanzen regelmässig giessen und Erde nie völlig austrocknen oder vernässen lassen, nicht über Blüten und Blätter giessen.
  • Für ein gepflegtes Aussehen kann bei Bedarf Dekor- oder Abdeckmaterial als oberste Schicht verwendet werden
  • Etwa 4 Wochen nach dem Eintopfen regelmässig mit Flüssigdünger nachdüngen (Empfehlungen auf der Düngerpackung beachten)

Staudenverwendung in grossvolumigen Pflanzgefässen

  • Die Kübelpflanzenerde kann nicht nur für klassische Kübelpflanzen verwendet werden. Grossvolumige Pflanzgefässe eignen sich auch für eine Staudenmischpflanzung auf Balkon, Terrasse oder Dachgarten.

Die Kübelpflanzenerde ist nicht geeignet für Moorbeet- oder Zitruspflanzen.

Pflanzenportraits Stauden

Frauenmantel

Frauenmantel
Der Frauenmantel gehört zu den Rosengewächsen und wird im Garten als Bodendecker eingesetzt. Die mehrjährige, horstbildende Staude mag sonnige bis halbschattige Standorte und breitet sich dort relativ schnell aus. Alle 2-3 Jahre kann sie daher geteilt und schwache Wurzeln entfernt werden. Die Blüten des Frauenmantels erfreuen von Juni bis Juli und können auch als Schnittblumen verwendet werden.

Palmblättrige Nieswurz

Palmblättrige Nieswurz
Die Palmblättrige Nieswurz gehört zu den Hahnenfussgewächsen und ist wie andere Christrosen auch im Winter ein Hingucker. Während der Blütezeit zwischen Februar und Mai lockt sie mit den glockenförmigen Blüten Bienen oder Hummeln an. Die mehrjährige, aufrecht wachsende Begleitstaude bevorzugt einen halbschattigen Standort auf kalkhaltigem Untergrund. Die Palmblättrige Nieswurz kann sehr alt werden, sofern man sie nicht umpflanzt und sie sich gut entwickeln kann.

Pracht-Storchschnabel

Pracht-Storchschnabel
Der Pracht-Storchschnabel gehört zu den Storchschnabelgewächsen und ist verwandt mit den als Balkonpflanzen sehr beliebten Pelargonien. Die mehrjährige, buschig wachsende Staude wird im Garten als Bodendecker eingesetzt. Wenn sie im Mai und Juni blüht ist sie ein Bienen- und Insektenmagnet. Sie bevorzugt einen nährstoffreichen Boden und ist dort sehr konkurrenzstark. Alle 2-3 Jahre kann der Pracht-Storchschnabel daher geteilt und schwache Wurzeln entfernt werden.

Duftnessel

Duftnessel
Die Duftnessel gehört zu den Lippenblütlern und trägt ihren Namen von den duftenden Blüten, welche auch essbar sind. Während der Blütezeit zwischen Juni und Oktober wird sie von zahlreichen Bienen und Hummeln besucht. Die mehrjährige, horstbildende Begleitstaude bevorzugt einen sonnigen Standort auf nährstoffreichem und durchlässigem Untergrund. Alle 2-3 Jahre kann die Duftnessel geteilt und schwache Wurzeln entfernt werden.

Skabiose

Skabiose
Skabiosen zählen botanisch zu den Geissblattgewächsen und können in einer Staudenbepflanzung als Gerüststaude eingesetzt werden. Ihre hellvioletten Blüten locken zwischen Juli und September zahlreiche Bienen und Schmetterlinge an. Die mehrjährige, aufrecht wachsende Staude mag einen frischen und nährstoffreichen Untergrund, Staunässe hingegen verträgt sie nicht. Skabiosen sind auch als Schnittblumen ein echter Hingucker.

Staudentipp

Eine gut geplante Staudenmischpflanzung entwickelt eine Eigendynamik und ist dadurch relativ pflegeleicht. Der Standort (Lichtverhältnisse, Wind, Exposition) und das Pflanzgefäss geben vor, welche Pflanzen grundsätzlich für die Staudenmischpflanzung in Frage kommen. Zusätzlich gilt es bei der Pflanzenauswahl folgendes zu beachten:

  • Welche Funktion erfüllt die Pflanze?
    Bodendecker hemmen das Unkraut am Aufwachsen, Gerüststauden bilden die Grundstruktur der Bepflanzung, Begleitstauden werden in Gruppen gepflanzt und Geophyten sind die ersten Frühlingsboten
  • Welchen Wasserbedarf haben die Pflanzen?
  • Weitere Kriterien für die Auswahl sind Wuchshöhe, Wuchseigenschaften, Blütenfarben, Blütezeit und Blattstrukturen der Stauden

Staudenmischpflanzungen sind auch bestens als blühende Alternativen für Schottergärten geeignet.